CLICK HERE FOR THOUSANDS OF FREE BLOGGER TEMPLATES »

Dienstag, 18. März 2008

Die richtige Ausrüstung






Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob du weiter reiten gehst, genügt für den Anfang eine Reitkappe, bequeme Hose und feste Schuhe mit kleinen Absätzen. Wenn du aber weiter reiten gehst, benötigst du noch folgende Reitausrüstung.


Hier siehst du zwei Reithelme, einer mit Überzug der andere ohne. Bei Reithelmen oder Reitkappen ist wichtig, dass sie den neuesten Sicherheitsbedingungen angepasst sind. Nach einem Sturz musst du die Reitkappe/helm wechseln.








Die Innenseite von Reithandschuhe ist so bearbeitet, dass sie einem Durchrutschen der Zügel entgegenwirkt. Du kannst Lederhandschuhe verwenden, du musst aber beachten, dass diese im nassen Zustand sehr schnell rutschig werden.










Reitstiefel sind besser als feste Schuhe. Ein Absatz verhindert das Durchrutschen in den Steigbügel. Zu Jodpurhosen trägt man Lederstiefletten und zu Breeches Schaftstiefel.















Eine Reithose solltest du dir auch zulegen. Sie hat keine störenden Innennähte. Die Reithose hat auch einen Knieschutz, der ein Aufreiben des Beines durch den Sattel verhindert.





Es ist auch gut eine Reitgerte zu haben. Wenn sie eine Schlaufe hat, benutze diese nie beim Reiten. Das erhöht die Verletzungsgefahr.


Montag, 17. März 2008

Springen Teil 2

Vor dem Springturnier:

1.Präge dir den Parcour gut ein. Gehe ihn zu Fuß ab und versuche dir vorzustellen, wie viele Galoppsprünge du zwischen den Hindernissen brauchst.
2. Wenn vor dir andere Reiter sind, schau ihnen zu und merke dir welche Fehler sie machen.
3. Gehe mit deinem Pferd zuerst ein paar Runden Schritt, dann wärmst du es mit 2,3 Sprüngen auf. Lass es nicht zu oft Probespringen, sonst ist es nachher müde.
4. Wenn du einen Fehler machst, überleg dir, wieso du ihn gemacht hast. Nächstes Mal machst du es bestimmt besser.
5. Nimm eine/n Reiter/in mit, der/die schon mal auf so einem Turnier war, er/sie kann dich beraten.

Sonstige Tipps:

- Treibe dein Pferd energisch vorwärts wenn du auf ein Hinderniss zureitest.
- Springe erst wenn du dich dazu in der Lage fühlst. Dein Pferd merkt sofort wenn du zögerst und dann wahrscheindlich verweigern.
- Vergiss nicht, wenn dein Pferd gut gesprungen ist, sich immer bei ihm zu bedanken.
- Wenn du über Hecken springst, untersuche nach dem Sprung die Beine deines Pferdes nach Schrammen oder Dornen.

Samstag, 9. Februar 2008

Springen Teil 1

Wenn du Trab und Galopp sicher beherrscht, kannst du es mit dem Springen versuchen. Stell deine Steigbügel um 2-3 Löcher kürzer ein. So hast du ein besseres Gleichgewicht und kannst den Bewegungen des Pferdes besser nachgeben.

Beim Springen gibt es 5 Phasen: Anreiten,Absprung,Flug,Landung und Erholungsphase. Reite nicht zu schnell und nicht zu langsam auf die Mitte eines Hindernisses zu. Absprung: Wenn dein Pferd abspringt beugst du dich nach vorn. Flug: Stell dich beim Vorbeugen nicht in die Steigbügel und schau nach vorn. Wenn dein Pferd den Hals etwas nach vorne streckt, gib mit den Zügeln nach. Landung: Wenn dein Pferd landet, richte dich auf, aber ohne dich zurückzulehnen. Federe die Landung mit den Knien und dem Fußgelenk ab.
Erste Sprünge:

Deinen ersten Sprung machst du wahrscheindlich im Trab über gekreuzte Stangen. Vor dem Hinderniss liegt eine Stange, damit du den Absprungspunkt besser findest.

Probleme:
Bleib ruhig, wenn es Probleme gibt. Vielleicht bist du nur zu schnell oder zu langsam angeritten. Übe mit einem erfahrenen Helfer der auch die Hindernisse verändern kann. Verweigerung: Pferde bleiben manchmal vor einen Hindernis stehen oder brechen seitlich aus. Das nennt man Verweigerung. Meistens verweigern Pferde vor zu großen oder zu schweren Hindernissen. Versuch es mal mit einem weniger hohen Hindernis oder im Trab. Das gibt dir mehr Selbstvertrauen.

Teil 2 kommt bald!

Freitag, 1. Februar 2008

Camargue-Pferde




Herkunft: Camargue,Frankreich

Farben: Schimmel

Stockmaß: 135-145cm


Die Camargue Pferde leben in den Manaden. Das sind Sumpfgebiete in Südfrankreich. Die Pferde und das Sumpfgebiet gehöhren einfach zur Camargue. Camargue-Pferde können sogar unter Wasser grasen. Dazu verschließen sie ihre Nüstern, damit kein Wasser in die Lunge kommt. Zu ihrer Nahrung gehören Schilf und Salzpflanzen. Camargue Pferde leben schon sehr lange in der Camargue. Sie stammen vom Solutré-Pferd ab, dessen Geschichte schon 50 000 Jahre zurückreicht.


Das Besondere der Camargue-Pferde ist nicht ihr Aussehen sondern ihre Fähigkeiten. Sie sind sehr stark und ausdauernd. Noch etwas ist an dieser Rasse aussergewöhnlich: ihren Spürsinn für Rinder. Als Hüteponys der französischen Cowboys spüren sie (fast) jede Kuh wieder auf. Man nennt diesen Instinkt "cow sense"


Montag, 21. Januar 2008

Die 3 Grundganarten des Pferdes





Schritt



Der Schritt ist die langsamste und eine Viertaktgangart. Im Arbeitstempo erreicht man damit ca. 6km/h. Er hat keine Schwebephase. Die Reihenfolge in der die Hufe aufgesetzt werden ist: links vorne - rechts hinten - rechts vorne - links hinten. Es gibt Mittelschritt, versammelten und starken Schritt. Wobei starker und versammelter Schritt erst bei höheren Dressuraufgaben verlangt wird.


Trab


Der Trab ist eine schnelle Zweitaktgangart. Jeweils ein diagonales Beinpaar wird vorgeschwungen. Zwischen den Bodenberührungen gibt es eine kurze Schwebephase. Die Durchschnittsgeschwindigkeit im Trab beträgt ca. 12,3 km/h Der Trab ist wichtig für Trabrennen, da man wenn man eine andere Gangart wählt disqualifiziert wird. Beim Dressurreiten gibt es (wie beim Schritt) verschiedene Variationen. Es gibt Arbeitstrab, Mitteltrab und starken Trab. Trabt man nahezu auf der Stelle wird das in der hohen Schule der Dressur als Piaffe bezeichnet. Im Westernreiten gibt es einen sehr langsamen Trab mit keiner Schwebephase, der auch Jog genannt wird. Dieser war für die Cowboys sehr wichtig da er das richtige Tempo zum Rindertreiben hatte.


Galopp



Der Galopp ist die schnellste Gangart. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist 17,3 km/h. Im Galopp ist die Bewegungsfolge rechts hinten - rechts vorne und links hinten - links vorne(Rechtsgalopp). Dazwischen eine Schwebephase. Der Galopp ist ein Viertaktgangart. Eine Version des Galopps ist der Kanter, der zur Ausbildung junger Pferde oder auch zum auflockern und entspannen. Diese Gangart kann von Pferd und Reiter über lange Strecken durchgehalten werden.


Bilder: links Galopp, mitte Trab, rechts Schritt

Samstag, 19. Januar 2008

Haflinger




Herkunft: Hafling in Südtirol
Alter: bis zu 40 Jahre
Hauptzuchtgebiet: Deutschland mit 14 000 Mutterstuten
Größe: ca. 142 cm

Haflinger sind zähe Gebirgspferde, die sehr trittsicher sind. Sehr hübsch sehen sie aus, die Füchse mit der flachsfarbenen Mähne. Früher wurden sie fast immer als Zug- und Tragtier eingesetzt. Heute sind Hafis beliebte Freizeit- und Kinderpferde. Ihre Stärke liegt in ihrer Vielseitigkeit. Sie können springen, haben gute Gänge und sehen vor einer Kutsche auch nett aus. Haflinger haben eine hohe Intelligenz und gute Nerven was sie zu guten Kinderreitpferden macht. Eine gewisse Sturheit haben Hafis aber schon.

Um den Ursprung dieser Rasse streitet man sich. Die einen sagen, Haflinger sind eine lokale Variante des Norischen Kaltbluts und die anderen meinen, sie hätten ihren Ursprung in den Pferden, die die Ostgoten beim Durchmarsch nach Rom in Südtirol hinterlassen haben. Man weiß nur, dass die Haflinger fast alle auf den 1874 geborenen Hengst Folie zurückgehen. Er ist ein Nachkomme des nach Österreich importierten Arabers El´Bedavi Senior gewesen . Seit 1990 werden Hafis offiziell Haflinger genannt (nach dem Ort Hafling in Südtirol, wo schon immer viele Haflinger gezüchtet wurden).